8 Tipps für mehr Conversions auf der Webseite.

Um mehr Conversions bzw. direkte Buchungen über die Webseite zu erreichen, ist eine fundierte Analyse und Optimierungsstrategie sehr sinnvoll und wichtig.

Manchmal braucht es aber auch einfach nur hier und da ein paar «Tweaks», wenn es nicht so läuft wie es sollte.
Ich habe dazu ein paar Ideen für einfache und schnelle Optimierungsmassnahmen zusammengestellt:

1. Landing Pages: Erwartungen erfüllen.

Wo landet Ihre potentielle Kundin, wenn sie auf ein Newsletterangebot, auf einen Social Media Link oder eine Google Anzeige klickt?

So genannte Landing Pages sind Unterseiten Ihrer Webseite, die spezifisch auf den Verkauf eines bestimmten Angebots ausgerichtet sind. Wenn die Kundin auf die Startseite verlinkt wird oder wenn die Landing Page nicht das verkauft, was die Kundin aufgrund des Newsletters, Social Media Beitrags oder der Google Anzeige erwartet, wird sie verwirrt. Verwirrte Kund*innen kaufen nicht.

2. Content: Das Licht nicht unter den Scheffel stellen.

Kommunizieren Ihre Webseite bzw. Ihre Landing Pages ganz klar, was die USP oder einzigartigen Vorteile Ihres Unternehmens bzw. Ihrer Angebote sind?

Wenn Ihre Landing Pages für Google Ads, Newsletter oder Social Media Angebote nicht genügend konvertieren, prüfen Sie deren Aufbau und Content. Listen Sie wichtige Vorzüge gut sichtbar auf und kommunizieren Sie auch das positive Ergebnis eines Kaufs für den Kunden: Worauf kann er sich freuen? Wie wird sein Leben besser, interessanter, einfacher durch den Kauf?

3. Tracking: Wissen, was läuft.

Wissen Sie überhaupt, was auf Ihrer Webseite geschieht?

Es wird ziemlich schwierig, die Conversion Rate zu optimieren, wenn Sie nicht wissen, was auf Ihrer Seite überhaupt passiert. Sorgen Sie dafür, dass Google Analytics oder ein anderes Trackingtool aktiviert ist und prüfen Sie Zahlen in regelmässigen Abständen. So sehen Sie, wie viele Besucher*innen Ihre Seite hat, welche Inhalte sie sich anschauen, wie lange sie bleiben, wo sie zu schnell abspringen, etc. Auch Heatmap-Tools wie z.B. Hotjar oder Crazy Egg sind sehr nützlich, um zu sehen, wie Besucher*innen Ihre Seite nutzen.

4. Bilder und Videos: Zeigen, was verkauft werden soll.

Wie überzeugend ist die Bildsprache Ihrer Webseite? Zeigen Sie Ihre Produkte wirklich in allen wichtigen Facetten?

Niemand kauft gern die Katze im Sack. Bilder und Videos sind wichtige und überzeugende Verkaufsargumente – und je teurer das Produkt, desto mehr möchten Kund*innen sehen, um sich zum Kauf zu entscheiden. Sparen Sie hier nicht, sondern präsentieren Sie Ihre Angebote auch visuell. Auch für eher abstrakte Produkte und Dienstleistungen gibt es optische Verkaufshilfen wie zum Beispiel Erklärvideos, Grafiken oder Diagramme.

5. Call-to-Action: Sagen, was man will.

Bitten Sie Ihre Webseitenbesucher*innen, zu kaufen und zeigen Sie ihnen, wo sie kaufen können?

Zu viele Webseiten verlassen sich scheinbar darauf, dass die Besucherin erstens etwas kaufen will und zweitens auch selbst irgendwie herausfindet, wo und wie sie kaufen kann. Tun Sie das bitte nicht. Menschen haben heute wenig Zeit und wenig Geduld. Wenn Sie etwas verkaufen möchten, dann sagen Sie das klipp und klar. Zeigen Sie gut sichtbare und überzeugend getextete Call-to-Action Buttons an allen Stellen auf der Webseite oder Landing Page, wo es für den Verkaufsprozess und den Besucher Sinn macht.

6. Kontakt: Fragen beantworten.

Finden Besucher*innen auf Ihrer Webseite alle Antworten auf ihre Fragen und können sie ganz einfach mit einem Ansprechpartner Kontakt aufnehmen?

Je nach Produkt haben potentielle Kunden sehr viele Fragen, bevor sie sich zum Kauf entscheiden. Ihre Webseite sollte alle wichtigen Antworten liefern, entweder direkt im Verkaufsprozess und/oder auf einer separaten FAQ-Seite. Sorgen Sie ausserdem dafür, dass persönliche Ansprechpartner bzw. allgemeine Kontaktangaben auf jeder Seite sichtbar sind. Auch ein Live Chat Tool kann sehr gut funktionieren, um Besucher*innen auf der Seite zu halten und sie vom Kauf zu überzeugen.

7. Formulare: In der Kürze liegt die Conversion.

Sind Ihre Online-Formulare kurz und schmerzlos oder lang und mühsam?

Die allermeisten Webseitenbesucher hassen es, lange Formulare ausfüllen zu müssen. Überlegen Sie von Fall zu Fall, ob Sie an dieser Stelle überhaupt ein Formular brauchen oder ob dessen Funktion vielleicht auch über einen einfachen Email-Kontaktlink erfüllt werden kann. Überlegen Sie auch, was Sie wirklich an diesem Punkt im Verkaufsprozess erfragen müssen und was sich stattdessen – vielleicht sogar noch besser und wirkungsvoller – in der direkten Kommunikation mit dem Kunden besprechen lässt.

8. Social Proof: Vertrauen verkauft.

Zeigen Sie auf Ihrer Webseite objektive, neutrale Nachweise für die Qualität Ihrer Produkte und Leistungen?

Die überwiegende Mehrheit der Konsumenten verlässt sich heute bei einer Kaufentscheidung auf Bewertungen. Wenn Ihre Webseite keine Bewertungen oder sonstigen Nachweise aufweist, wird der potentielle Kunde diese bei Google suchen und bei dieser Gelegenheit natürlich auch auf die Angebote Ihrer Konkurrenz aufmerksam. Treten Sie die Beweisführung für Ihre Qualität direkt auf der eigenen Webseite an. Dafür gibt es viele Möglichkeiten wie neutrale Bewertungswidgets, (z.B. von TrustYou, Swiss QualiQuest, Proven Expert etc.), Verweise auf Ihre Google Bewertungen, Statements Ihrer Kunden, Social Media Beiträge Ihrer Kunden, Case Studies, etc.

Ich hoffe, Ihnen einige nützliche «Tweaks» für direkt spürbare Verbesserungen gezeigt zu haben. Für eine umfassende Analyse und eine Optimierungsstrategie Ihres Webauftritts stehe ich Ihnen gern jederzeit zur Verfügung!

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