Instagram-Checkliste für Hotels

Veröffentlicht am 9. Juli 2020 in Social Media Marketing

Die wichtigsten Instagram-Tipps in kurz und knackig.

Wer keine Zeit hat, sich durch alle Instagram-Artikel zu lesen, bekommt hier eine knackige Checkliste mit den wichtigsten Tipps für Instagram:

 

Profil

Profil anlegen: Businesskonto anlegen, um alle Möglichkeiten punkto Kontakt und Verkauf nutzen zu können.

Profilbild: Schnell erkennbar, wiederkennbar und aussagekräftig. Horizontale Logos vom Grafiker für  Social Medie durch ein quadratisches Format ergänzen lassen.

Profilname / Nutzername: Nutzername steht oben, Profilname über der «Bio»: Nutzername muss einzigartig sein, Profilname nicht. Nutzername kann keine Sonderzeichen ausser Unterstrichen und Punkten enthalten, Profilname kann Sonderzeichen enthalten. Beide eindeutig wiedererkennbar, ggfs. mit Location und/oder Angebot, um in der Suche besser auffindbar zu sein: z.B. «Hotel Storchen Zürich», statt «Hotel Storchen».

Profilbeschreibung (Bio): Kurzer Verkaufstext: Warum soll man diesem Profil folgen? Hashtags und Textformatierung/Emoji, wo sinnvoll, einsetzen. Max. 150 Zeichen plus Webseiten-URL. «Call to Action« einsetzen.

Kontaktdaten: Adresse und Telefonnummer angeben.

Kategorie: Begrenzte Auswahlmöglichkeiten, wird nur mobil angezeigt.

Beispiel für eine aussagekräftige und gut lesbare Bio.

Content

Stil: Positionierung hilft auch hier. Einen eigenen wiedererkennbaren Stil entwickeln punkto Bildinhalt, Motivwahl, Bildbearbeitung o.ä.

Qualität: Handy-Fotos statt Profi-Fotos - dabei auf Qualität achten punkto ausreichende Belichtung, Motivausschnitt, gutes Licht, Schärfe und Kontrast. Vorsicht bei Filtern.

Trends: Hashtag-Trends prüfen und ggfs. einsetzen, z.B. #throwbackthursday, #mondayblues, etc.

User-generated content: Eigene Hashtags und Geo-Pins suchen und Content liken, kommentieren und ggfs. mit Erlaubnis re-posten. Gäste zur Erstellung von UGC animieren mit eigenen Hashtags, Selfiesticks, Insta-Corners, guter Beleuchtung, etc.

Hashtags: Max. 30 pro Post, mehr können (falls wirklich sinnvoll) in den Kommentaren platziert werden. Passend zum Bild und zum eigenen Profil - keine fremden Federn nutzen. Populäre Hashtags mit Breitenwirkung und spezifische/eigene Hashtags mit Relevanz mischen. Nicht als Ersatz für Text und nicht im Text, sondern abgesetzt. Passende Community-Hashtags recherchieren und ggfs. einsetzen. Hashtag-Sets auf dem Handy oder unter Einstellungen > Unternehmen > Schnellantworten speichern.

Geo-Tags: Bringen mehr Reichweite - relevante Geo-Tags der Destination einbinden (passend zum Bild).

Tools: Canva.com für Bildbearbeitung (Format, Text auf Bild platzieren, etc.)

Videos: Bringen mehr Interaktion und Reichweite. Ganz kurz (5-60 Sekunden) oder lang (IG TV) Videoapp oder Boomerang nutzen. Live oder aus der Handy-Bibliothek.

Stories: Bringen mehr Sichtbarkeit und Reichweite, da über dem Feed platziert. Hashtags nicht vergessen und ggfs. als Higlights im Profil abspeichern. Vertikales Format 9:16.

Frequenz: Täglich bis regelmässig. Basic Content im Voraus erarbeiten und planen.

 

Community

Aufbau: Durch Mitspielen, d.h. anderen Profilen folgen, Content anderer Profile liken/kommentieren. Community-Zusammensetzung (regional - international) durch Einsatz entsprechender Hashtags steuern.

Hashtags: Besonders am Anfang sehr wichtig, um bei entsprechenden Nutzern auf den Radar zu kommen.

Schnellantworten: Für FAQs unter Einstellungen > Unternehmen > Schnellantworten einstellen.

 

Ranking

Drei Rankingfaktoren: Engagement (Likes + Kommentare / Anzahl Follower), Frequenz (1-2 Posts pro Tag), Anzahl Follower.

 

Monitoring

Insights: Welche Inhalte funktionieren gut, welche nicht - warum? Funktionieren die Hashtags? Welche Postingzeiten funktionieren besser? Wer sind die Follower? Wie sehen Reichweite und Engagement Rate aus?

Mitbewerber: Bei Beiträgen von Mitbewerbern Beitragsbenachrichtigungen aktivieren.

Tools: Instagram Insights, ninjalitics.com

 

Werbung

Beiträge bewerben für mehr Link-Klicks, Interaktionen, Reichweite oder Verkaufsanzeigen schalten.

 

Sicherheit

Sichere Passwörter nutzen und regelmässig ändern. 2-Faktor Authentifizierung aktivieren. Autorisierte Apps prüfen (Einstellungen > Sicherheit > Apps und Websites). Finger weg von externen Automatisierungstools.

 

Für Fortgeschrittene:

Meetups und Influencer: Instagrammer einladen und selber auch mitmachen.

Instagram Shopping: Nur für physische Produkte. Voraussetzung Produktekatalog im Business Manager bei Facebook. Produkte müssen auf der Webseite verfügbar sein.

Brauchen Sie Unterstützung für Ihr Instagram-Marketing?

Ich helfe gerne mit Strategie, Storytelling, Coaching, Workshops, etc.

 

 

Bildquelle: USA-Reiseblogger auf Pixabay