Weiterbildung in der Hotellerie: Machen ist wie wollen, nur krasser.

Die Investition in das Knowhow der Mitarbeitenden ist wichtiger denn je, die Angebote sind da. Fragt sich nur: Warum werden sie so selten genutzt? Mein Gastkommentar in der hotelrevue vom 15.6.2017: Eine beliebte Frage an Weiterbildungsanbieter lautet «Was, wenn wir unsere Mitarbeiter teuer weiterbilden – und dann gehen sie weg?» Die Gegenfrage lautet natürlich «Was, wenn Sie Ihre Mitarbeiter nicht weiterbilden – und sie bleiben!?» Hoteliers beklagen sich darüber, keine guten Fachkräfte zu finden. Warum dann nicht selbst aktiv werden und bestehende Mitarbeiter durch entsprechende Weiterbildungen zu guten oder noch besseren Fachkräften machen? Die Investition in das Knowhow der Mitarbeitenden steigert die Markt- und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Und sie steigert die Attraktivität als Arbeitgeber. Mitarbeiter, in deren Fortbildung investiert wird, fühlen sich geschätzt, gefordert und gefördert. Sie sind loyaler, motivierter und eher bereit, mehr zu leisten als nur das unbedingt Notwendige. Mitarbeiter mit Knowhow sind zudem effektiver und produktiver in ihren Aufgabenbereichen und Arbeitsabläufen – weil sie wissen, was sie tun und wie sie es tun müssen. Das gilt ganz besonders auch für die digitale Weiterbildung in der Hotellerie. Das digitale Knowhow der Nicht-Marketing-Fachleute ist sehr lückenhaft und besteht meist aus «Learning by Doing« – was nicht besonders effektiv ist …

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